"Fototreffen Zeche Zollverein"
- am 03. Oktober 2012 -


Mittwoch 3.10.2012, 8:50 Uhr: Gerade hat Klaus abgesagt. Schade, entgegen der Vorhersage haben wir prima Fotowetter. Christina und ich brechen auf. 10 Uhr ist Treffpunkt am Doppelbockturm. Mal sehen, wie viele kommen.

Rückblende: Vor knapp 3 Wochen bei der LaMedia in Paderborn hatten sich Gunter Scholtz und ich spontan zu einem Fotospaziergang verabredet. Ziel: möglichst im Ruhrgebiet um den Fotografen aus den südlichen Landesteilen mal was Anderes zu bieten. Schnell war die Zeche Zollverein in Essen vereinbart. Schließlich böte das Ruhrmuseum in der ehemaligen Kohlenwäsche auch bei schlechtem Wetter genügend Motive. Zusätzliches Schmankerl, die aktuelle Foto-Ausstellungseröffnung: Oliver Kerns "Die deutsche Aussicht" im Portal der Industriekultur.
"Über einen Zeitraum von knapp zehn Jahren bereiste Oliver Kern ganz Deutschland um Orte aufzusuchen, die er mit einer deutschen Identität verbindet. Die dabei entstandene Fotoreihe "Die deutsche Aussicht" ist nun vom 3. Oktober 2012 bis zum 13. Januar 2013 im Portal der Industriekultur auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein zu sehen."

Mittwoch 9:58 Uhr: Nur zwei weitere Fotofreunde haben sich eingefunden. Nach einigen weiteren Minuten hat dann auch Gunter Scholtz zu unserer Gruppe gefunden. Trotzdem, die Stimmung ist gut. Zuerst zur Aussichtsplattform hoch hinauf. Hier hat man um die frühe Stunde reichlich Platz das Ruhrgebiet in alle Richtungen in Augenschein zu nehmen. Anschließend raus, die Tageskarte erlaubt den mehrfachen Wechsel.

Mittwoch 13:00 Uhr: Mittagspause - natürlich bei Currywurst - Ruhrgebiet eben. Die Wände der Gaststätte sind geschmückt mit Fotos der Zeche, aufgenommen bei verschiedensten Jahres- und Tageszeiten. 79,- € incl. Rahmen verlangt ein Herr Vollmer. Ich ertappe mich dabei, wie ich den Preis eines Objektives gegen rechne…. Spaß beiseite.
Dirk erzählt, dass das Farbmanagement für die Printaufbereitung sein Steckenpferd sei. Ich habe praktisch keine Ahnung, höre zu, frage nach und erhalte einige wertvolle Tipps. Inzwischen hat es zu regnen begonnen. Alles richtig gemacht. Nach der Pause geht es direkt ins Ruhrmuseum. Die orangeleuchtende Treppe hat es den Kollegen angetan. Natürlich passt die Situation nie: Entweder zu viele, zu wenige oder gar keine Passanten. Nach drei Viertelstunden hat dann doch jeder sein Bild im Kasten - hoffentlich.

Mir hat es Spaß gemacht. Bestimmt folgt eine Fortsetzung. Hoffentlich mit weiteren neuen Gesichtern. Wie heißt es so schön im Steigerlied: "…und hat sein helles Licht bei der Nacht - schon angezündt…"

Glück auf!


P.S.: Dem geneigten Leser mag aufgefallen sein, dass die eingangs erwähnte Fotoausstellung im Text nicht mehr vorkam. Nur soviel: Wir waren alle froh, dass wir uns nicht deswegen nach Essen aufgemacht hatten.
Stefan Kühn

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Foto: Dr. Dirk Graewe

Foto: Helmut Borchers

Foto: Dr. Dirk Graewe

Foto: Dr. Dirk Graewe

Foto: Dr. Dirk Graewe

Foto: Helmut Borchers
Foto: Helmut Borchers

Foto: Dr. Dirk Graewe

Foto: Stefan Kühn

Foto: Stefan Kühn

Foto: Stefan Kühn

Foto: Stefan Kühn

Foto: Gunter Scholtz

Foto: Gunter Scholtz

Foto: Gunter Scholtz

Foto: Gunter Scholtz

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